Baliogo

Philosophie

Warum haben wir unser Unternehmen gegründet?

Viele Jahre haben wir als Universitätsdozenten und Wissenschaftler Theorien und Forschungsergebnisse aus den Disziplinen Neurowissenschaft, Psychologie, Pädagogik, Betriebswirtschaft, Soziologie und Sportwissenschaft analysiert und bewertet. Zudem waren wir für verschiedene Unternehmen als Coach und Trainer im Bereich Personalentwicklung tätig. Folgende Probleme konnten wir feststellen: Was der Wissenschaft an anwendungsorientierter Praxis fehlt, fehlt vielen Trainern der Personalentwicklung an fundiertem Theoriewissen und Know-how um die Handhabung statistischer Analyseinstrumente. Unser Anliegen ist es daher, theoretisches Wissen mit praktischer Relevanz in Einklang zu bringen. Weiterhin haben wir in zahlreichen Lebensbereichen die Wirksamkeit unterschiedlichster Techniken östlicher Philosophien schätzen gelernt. Dadurch sind wir motiviert, östliches und westliches Wissen in unseren Konzepten zu verbinden.

Welche Werte bestimmen unser Handeln?

Die Verbesserung der Lebenszufriedenheit aller Menschen ist unser grundsätzliches Anliegen. Unsere Unternehmensethik sieht Vertrauen, Verantwortungsgefühl, Empathie, Bescheidenheit und Achtsamkeit gegenüber unseren Mitarbeitern, Auftraggebern und Kooperationspartnern vor. Unsere Honorare stehen in einem angemessenen Verhältnis zu unserem Arbeitsaufwand. Wir lehnen die Zusammenarbeit mit Unternehmen ab, die unsere ethischen Grundsätze nicht teilen. Mit unseren Gewinnen unterstützen wir soziale Projekte für Kinder und Jugendliche. Weiterhin werden unsere Mitarbeiter neben einem angemessenen Gehalt grundsätzlich auch am Erfolg unseres Unternehmens beteiligt. Wir lehnen die finanzielle Ausbeutung von Praktikanten und Angestellten ab. Eine vertrauliche Zusammenarbeit mit unseren Partnern und Klienten ist die Basis unseres Handelns. Wir unterstützen und befürworten insbesondere ökologisch und nachhaltig orientierte Ansätze, die einen positiven Beitrag zur Lebenszufriedenheit der Menschen leisten. Wir integrieren in unsere Konzepte grundsätzlich nur wissenschaftlich gesichertes Wissen und schlagen  in allen unseren strategischen und konzeptionellen Überlegungen eine Brücke zwischen westlichem und östlichem Know-how.

Warum beschäftigen wir uns mit dem Thema Stress?

Fast alle Menschen in unserer Gesellschaft sind mit ständig wachsenden Anforderungen konfrontiert. Termindruck, Informationsflut, Konflikte mit Kollegen oder Angst um den Job bestimmen den Arbeitsalltag. Selbst die Freizeit steht im Zeichen eines zunehmend hektischeren Lebensstils. Die Beschleunigung, d. h. der Wunsch, möglichst viel in immer kürzerer Zeit zu erreichen, bestimmt alle Bereiche unseres Lebens.

Viele Menschen kommen durch diese Art des modernen Lebens aus dem Gleichgewicht. Die Folge ist Stress. Es betrifft Erwachsene gleichermaßen wie Kinder und Jugendliche. 80% der Bundesbürger fühlen sich gestresst und jeder dritte Berufstätige arbeitet häufig an der Grenze seiner Belastbarkeit. 50 bis 60% aller Arbeitsfehltage in vielen europäischen Ländern gehen auf Stress zurück. 95 % der Hausfrauen und Hausmänner fühlen sich stressbelastet und 38 % von ihnen leiden unter dauerhaftem Druck. Ebenso betroffen sind Kinder und Jugendliche. Sie zeigen vermehrt Symptome, wie Konzentrationsprobleme,
Nervosität und Überdrehtheit.

Stress und Burnout wird nach wissenschaftlichen Berichten, Aussagen der Krankenkassen und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mittlerweile als größte Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts betrachtet. Stress richtet mehr seelische und körperliche Schäden an als bislang bekannt war. Herzinfarkt, Migräne, Übergewicht und Rückenleiden sind nur einige Symptome, die wesentlich von Stress beeinflusst werden. Neurowissenschaftler haben nun auch entschlüsselt, wie Stress insbesondere das menschliche Gehirn verwüstet. Gedächtnisverlust, mangelnde Emotionskontrolle, Angstgefühle, Verlust kreativer und soziale Kompetenzen sind die Folgen von chronischem Stress. Somit beeinflusst Stress unser gesamtes Verhalten im Beruf und im Privatleben. Von „desk rage“ sprechen die Amerikaner, wenn Büroangestellte ihrer Computer zerstören. In Japan existiert der Begriff „Karoshi“ – Tod durch Überarbeitung.

Warum hat die Explosion stressbedingter Probleme massive Auswirkungen auf die Wirtschaft und das gesellschaftliche Zusammenleben?

Die Antwort auf diese Frage liegt auf der Hand. Stress ist nicht nur ein kurzer Symptomschmerz, sondern beeinflusst massiv unsere Entscheidungen, unser Denken und unser Verhalten. Fähigkeiten wie Empathiefähigkeit, Kreativität, Konzentrationsfähigkeit, strategische Planungsfähigkeit und Emotionskontrolle gehen nach und nach verloren. Jedoch sind genau diese Fähigkeiten der Menschen der entscheidende Schlüssel sowohl für den Erfolg von Unternehmen als auch für das persönliche Lebensglück. Konflikte, Isolation, Leistungsabfall und psychische und physische Krankheiten sind die Folgen.

Warum ist es so schwer, Arbeitsweisen und Lebensgewohnheiten zu verändern?

Wir kennen alle die Tipps von Gesundheitsberatern, guten Freunden und Managementtrainern zu unterschiedlichen Themen aus dem Bereich Selbstmanagement, Gesundheit und Persönlichkeitsveränderung: „Essen Sie mehr Obst und mehr Salat, Planen Sie Zeitpuffer ein, lernen Sie „Nein“ zu sagen oder gehen Sie regelmäßig joggen.“ Die Liste könnte man beliebig fortsetzen.

Sicherlich sind auch Sie bereits zu einem Experten zum Thema „Work-Life-Balance“ geworden. Zeitschriften und Bücher werden gewälzt, Fernsehberichte mit Interesse verfolgt, Seminare besucht und Biographien erfolgreicher Menschen studiert. Unter Umständen erleben Sie auch für eine kurze Zeit eine starke Motivation und sind überzeugt, dass Sie Ihre Vorsätze nun in die Tat umsetzen. Schließlich wissen Sie alles über das Thema. Gerne wählt man für den Start solcher Vorsätze das neue Jahr, was allerdings das Ergebnis auch nicht wesentlich verbessert.

Leider benötigt man bei dieser Art des Vorgehens ein hohes Maß an  Selbstdisziplin. Häufig schleicht sich nach einer gewissen Zeit der Alltagstrott ein. Man fühlt sich nun meist schlechter als vorher, da man scheinbar nicht genügend Stärke und Disziplin besitzt, um sein Verhalten zu ändern. Was kaum einer weiß ist, dass die Erfolgsquote für jede Form der langfristigen Verhaltensänderung mit den herkömmlichen Methoden minimal ist und eher einem Lottogewinn gleicht.

Die Gründe für die negative Bilanz sind eigentlich ganz einfach: Es macht auf Dauer einfach keinen Spaß und / oder allgemeine Ziele und Tipps passen nicht zu jedem einzelnen Menschen. Schließlich sind wir einzigartige Persönlichkeiten mit individuellen Biographien. Das eigene Verhalten zu jeder Zeit bewusst zu kontrollieren, erfordert vom Gehirn einen so hohen Energieeinsatz, dass es für uns Menschen fast unmöglich ist, dies für einen längeren Zeitraum mit unseren alltäglichen Gewohnheiten und Verführungen aufrechtzuerhalten. So verschwindet wie von selbst plötzlich die Zigarette im Mund oder es bilden sich auf dem Schreibtisch erneut die ungewollten Stapel. Der Grund dafür ist, dass die meisten unserer Handlungen, insbesondere in Stresssituationen, unbewusst durchgeführt werden. Das ist auch völlig normal und sinnvoll, da unser Gehirn ansonsten dauerhaft überlastet wäre. Forschungsergebnisse aus der Neurowissenschaft belegen dieses Phänomen.

Philosophie

Menschen benötigen Strategien, um ihre Life-Balance zu erhalten oder wiederherzustellen. Unter Life-Balance verstehen wir einen Zustand, in dem Individuen Möglichkeiten und Wege erkennen, um die an sie gestellten Anforderungen zu bewältigen. Ein solches Stressmanagement, das auf eine Verbesserung der Life-Balance abzielen, sind nur dann nachhaltig, wenn sie an den Ursachen ansetzen.

Mit unserem Life-Balance Konzept setzen wir auf nachhaltige Veränderungen. Unsere Angebote unterstützen Menschen und Unternehmen erfolgreich bei der Lösung Ihrer individuellen Problemlagen und der Nutzung bislang unentdeckter Potenziale.

UNSER ANSATZ:

"Achtsames Handeln im Einklang mit der eigenen Persönlichkeit"

Eine Kombination von Methoden, die von aktuellen Forschungsergebnissen aus der Neurowissenschaft und der Psychologie gestützt werden, sowie der Einsatz verschiedenster Techniken östlicher Philosophien machen diesen ganzheitlichen und einzigartigen Ansatz aus. Damit ist jede Verhaltensänderung möglich.

Unser Konzept besteht somit aus zwei wesentlichen Säulen:

1.    Ressourcenorientierung
Diese Form der Ressourcenorientierung folgt den neusten Theorien aus der Wissenschaft. Teilnehmer erarbeiten durch neu entwickelte Techniken Ziele, die im Einklang mit ihrer Persönlichkeit stehen und deshalb eine starke Eigenmotivation und Freude auslösen. Im Anschluss werden zahlreiche individuelle Ressourcen (z. B. verschiedene Mentaltechniken) erarbeitet, die die Ziele und somit den Veränderungsprozess stabilisieren.

2.    Achtsamkeit
Für einen nachhaltigen Erfolg ist Achtsamkeitstraining von entscheidender Bedeutung. Achtsamkeitsbasierte Meditationsverfahren – das zeigen neurowissenschaftliche Forschungsergebnisse – haben positive Effekte auf unser Gehirn. Achtsamkeitstraining verändert wichtige Gehirnstrukturen (z. B. Wachstum neuer Nervenzellen, Verbesserung der Leistungsfähigkeit  höherer Gehirnregionen), die die negativen Auswirkungen von Stress reduzieren. Durch dieses Training können Sie stressfördernde Verhaltensmuster erkennen und auflösen. Darüber hinaus werden wichtige Persönlichkeitseigenschaften wie Empathiefähigkeit, Emotionskontrolle, Konzentrationsvermögen etc. nachweislich verbessert.